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Was ist eigentlich Bodenmüdigkeit?

Wollen neu gepflanzte Rosenstöcke nicht so recht gedeihen, kann die Ursache dafür buchstäblich in der Vergangenheit liegen. Denn stand am selben Platz zuvor auch eine Rose, hat diese vermutlich Wurzelausscheidungen in der Erde hinterlassen, die das Wachstum der nachfolgenden Pflanze hemmen. „Bodenmüdigkeit“ nennt man dieses Phänomen, das insbesondere Rosen, aber auch Äpfel und Birnen sowie Him- und Erdbeeren stark betrifft. Wer die Möglichkeit hat, sollte Nachpflanzungen dieser Arten daher niemals an gleicher Stelle, sondern um mindestens einen Meter versetzt vornehmen.

Winterfrische Wurzelpetersilie

Noch ist Zeit, Ziergräser, die überaltert, unschön oder wuchsfaul geworden sind, zu teilen und auf diese Weise zu verjüngen. Am besten erledigt man die Arbeit in der ersten Monatshälfte. Dann ist der Boden noch einigermaßen warm, die Pflanzen können rasch neue Wurzeln schlagen und kommen gut durch den Winter. Nach der Teilung mit einem kräftigen Spatenstich sollten die Stücke möglichst sofort wieder eingepflanzt werden. Dabei gilt: Lieber etwas tiefer als zu hoch setzen – sonst besteht die Gefahr, dass die meist recht kurzen Graswurzeln nicht genügend Halt finden und vertrocknen.

Äpfel (nicht nur) zur Zierde

Ein Blütenfest im Frühjahr, buntes Laub im Herbst und obendrein Früchte in Hülle und Fülle – Zieräpfel sind die Multitalente unter den Gehölzen und wer noch keine im Garten hat, sollte bei Pflanzangeboten dieser Tage unbedingt zugreifen. Dank des meist strauchartigen Wuchses benötigen Zieräpfel deutlich weniger Platz als Speiseapfelbäume. Ihre kleinen, je nach Sorte roten, gelben oder orangefarbenen Früchte sind sogar essbar und eignen sich ausgezeichnet für Gelees. Man kann sie aber auch einfach nur mit den Augen genießen und als winterlichen Vogelschmaus an den Zweigen hängen lassen …