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Jetzt Kräuter-Samen sammeln!

Sanft wiegen sich die Dolden von Petersilie, Dill, Fenchel und Koriander im Spätsommerwind und warten nur darauf, dass wir sie pflücken und verwerten. Dill- und Fenchelsaat ergeben zerstoßen einen prima Verdauungstee. Die kleinen, runden Koriandersamen eignen sich gut zum Würzen von Brot und anderen Backwaren. Nur die Samen der Petersilie sollten Sie besser nicht in der Küche verwenden. Sie sind leicht giftig und können die Nieren reizen. Lieber als Saatgut für die nächste Saison in Papiertütchen verpacken und trocken aufbewahren!

Auf in die Haselnüsse!

Ende August, Anfang September können Gemüsefans noch einmal zu den Samentütchen greifen. Für Pak Choi, eine schnell wachsende Kohlspezialität aus Asien, ist jetzt die beste Aussaatzeit. In den heißen Sommermonaten bildet das feine Gemüse oft keine Köpfe. Zum Herbst hin gelingt die Kultur hingegen problemlos. Gesät wird im Abstand von etwa 30 cm, anschließend wird gut angegossen und auch später regelmäßig gewässert. Nach 6 bis 8 Wochen ist Pak Choi erntereif. Viel länger sollte der Asia-Kohl nicht auf dem Beet stehen, sonst werden seine dickfleischigen Blätter faserig. In wärmeren Regionen kann man schon ab Mitte September die ersten Haselnüsse ernten. Ein Anzeichen, dass die Früchte bald reif sind, ist ihr Farbumschlag von grün nach braun. Liegen die ersten Nüsse am Boden, hat die Erntesaison begonnen. Schütteln Sie die Sträucher nun alle zwei bis drei Tage durch und sammeln Sie das „Fallobst“ anschließend auf. Ein Abpflücken von den Zweigen sollte man vermeiden, denn was nicht von selbst herabfällt, ist noch zu unreif und würde im Lager rasch verderben. An einem warmen, luftigen Ort ausgebreitet brauchen Haselnüsse etwa vier Wochen zum Trocknen.

Ein Herz für Igel

Nicht nur wir Menschen merken, dass es allmählich Herbst wird. Auch Igel spüren das nahe Ende der Saison und versuchen nun, sich ordentlich Winterspeck anzufressen. Ganz oben auf dem Speiseplan stehen Regenwürmer, gleich darunter Kleingetier wie Käfer, Schnecken oder Spinnen. Auch bereit gestelltes Futter wird sehr gerne angenommen. Dazu mischt man ein Päckchen zarte Haferflocken mit etwa 100 ml Pflanzenöl und „serviert“ das gehaltvolle Mahl an einem möglichst regengeschützten Platz in einem Blumentopfuntersetzer.