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Sommerschnitt bei Weintrauben

Mitten im Sommer Weinreben schneiden? Ja, unbedingt! Vor allem lange, fruchtlose Jungruten, die sogenannten Geiztriebe, sollten Sie nun auf ein bis zwei Blätter einkürzen. Alle anderen Triebe entspitzen Sie bis auf vier Blätter hinter der letzten Frucht. Der beherzte Rückschnitt bewirkt, dass die Rebe ihre Kraft ab sofort vornehmlich in die Entwicklung der Trauben statt ins Triebwachstum steckt. Außerdem wird die Belaubung etwas lichter, wodurch die Pflanze nach einem Regenguss schneller abtrocknet und nässeliebenden Pilzkrankheiten wie Grauschimmel oder Mehltau weniger Angriffsfläche bietet.

Wildpflaumen erst naschen, dann säen

Ob rot, orange, gelb oder violett – die jetzt in vielen wilden
Hecken heranreifenden Kirsch- oder Wildpflaumen schmecken einfach lecker! Ihr zuckersüßes Fruchtfleisch harmoniert perfekt mit der feinsäuerlichen Schale, was sie zu einem idealen Nasch- und
Marmeladenobst macht. Wirft man die Kerne der wilden Pflaumen nach der Verarbeitung nicht weg, sondern drückt einige davon
an einer geschützten Stelle 2 bis 3 Zentimeter tief in den
Boden, keimen im nächsten Frühjahr neue Pflänzchen,
die sich prima als robuste Ergänzung für bunt
gemischte Gartenhecken eignen.

Extrascharfe Chili & Peperoni

Wie viele Scharfstoffe Chili oder Peperoni in ihren Schoten einlagern, hängt nicht nur von der Sorte, sondern auch von den Wachstumsbedingungen ab. Eher milder schmecken die Früchte von Pflanzen, die großzügig gedüngt und gewässert werden. Knausert man hingegen mit Nährstoffgaben und wartet mit dem Gießen, bis die Blätter bereits leicht welken, „befeuert” dies die Pflanzen, extra viele Scharfstoffe zu bilden. Übertreiben allerdings sollte man die Sparsamkeit nicht. Denn werden Nährstoffe und Wasser zu knapp, rieseln die Blüten, und es wachsen kaum noch Schoten nach.