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Was hilft gegen Erdflöhe?

Rettiche, Radieschen, Rukola, Chinakohl, Asiasalate … alles durchlöchert! Schuld an den im Sommer oft auftretenden Blattschäden sind Erdflöhe – kleine, schwarze Käferchen mit großem Hunger vor allem auf Kreuzblütlergewächse. In warmer, trockener Erde vermehren sie sich besonders stark, denn dort fühlt sich ihr Nachwuchs pudelwohl. Hält man die Beete hingegen mit Grasschnitt oder anderen Mulchauflagen dauerhaft feucht, hemmt dies die Entwicklung der Larven. Den Käfern, die tatsächlich wie Flöhe von einem Blatt zum nächsten Hüpfen, kann man durch Stäuben von Gesteinsmehl den Appetit verderben.

Veilchen vermehren

Bei manchen Blumen macht’s einfach die Masse! So wirken die kleinen Duft- oder Märzveilchen im Dutzend gleich viel eindrucksvoller als ein einsames Pflänzchen ganz allein in der Rabatte. Zwar säen sich Veilchen gerne selbstständig aus, brauchen aber, um große Bestände zu bilden, oft viele Jahre. Schneller geht’s, wenn man ein wenig nachhilft: Sammeln Sie die an kurzen Strängen hängenden Samenkapseln und legen Sie sie zunächst für vier bis sechs Wochen in den Kühlschrank. Werden die Körnchen anschließend in Töpfchen mit Anzuchterde gestreut, keimen sie innerhalb weniger Tage, ohne Kühlung indes erst im nächsten Frühjahr.

Brokkoli für die Frühjahrsernte

Wer schon zeitig im nächsten Frühjahr frischen Brokkoli genießen will, muss sich nun ein wenig sputen. Anfang Juli ist der letzte Termin für die Aussaat von Sprouting oder Sprossenbrokkoli, ein besonders feines Kohlgemüse. Am besten streut man die Samen jetzt gleich im richtigen Abstand von etwa 60 Zentimetern ins Beet und erspart so den Pflänzchen einen späteren Umzug. Da sehr frostfest, lässt sich Sprossenbrokkoli auch in raueren Lagen problemlos überwintern und liefert dann ab März bis in den Mai hinein viele kleine, violettblaue Röschen.