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Lavendel liebt Kalk

Der Lavendel blüht – in manchen Gärten überreich, in anderen eher spärlich. Meist liegt es an der Erde, wenn die Pflanzen nicht so recht wollen. Lavendel braucht einen trocken-durchlässigen, kargen, steinigen Boden. In guter, humoser Gartenerde werden die Pflanzen schnell blühfaul. Zu viel Feuchtigkeit schadet den empfindlichen Wurzeln. Verzichten Sie daher auf Volldüngergaben und übermäßiges Gießen. Förderlich für eine reiche Blüte ist hingegen Kalk. Ein bis zwei Handvoll sollte man jedem Strauch pro Jahr spendieren.

Salat zum Zupfen

Ein Salatbeet im Garten ist gut. Noch besser allerdings ist Salat auf der Terrasse oder dem Balkon, denn so hat man immer ein paar frische Blätter griffbereit zum Garnieren oder für die Brotzeit. Für die Kultur in Kästen und Kübeln eignen sich vor allem Pflücksalate. Bleibt das Herz der Pflanzen stehen, wachsen sie immer wieder nach und können fortlaufend beerntet werden. Wichtig zu wissen: Salat ist ein Lichtkeimer. Man bedeckt das Saatgut daher nicht mit Erde, sondern drückt es nur sachte an. Auch sollte die Aussaat nicht in der prallen Sonne stehen, denn Salat braucht’s eher kühl zum Keimen.

Stachelbeeren ernten und schneiden

Sind sie schon reif oder dauert’s noch? Stachelbeeren auf den Punkt zu ernten ist gar nicht so leicht. Am besten pflückt man die Büsche alle drei, vier Tage durch und erntet dabei jeweils die weicheren, dann schon süßen und perfekt zum Naschen geeigneten Früchte. Wer hingegen Marmelade kochen will, sollte sich eher an die härteren, noch nicht ganz reifen Beeren halten. Ihr höherer Pektinanteil lässt die fruchtige Köstlichkeit besonders gut gelieren. Den letzten Erntegang kann man prima mit einem Rückschnitt verbinden: Werden jetzt alle Zweige, die älter als drei Jahre sind, entfernt, geht mehr Kraft in die Fruchttriebe des nächsten Jahres.