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Frühblüher auslichten

Früh blühende Gehölze legen bereits im Sommer ihre Knospen für die nächste Saison an. Schneiden Sie die Sträucher daher rechtzeitig zurück, am besten gleich nach dem Verblühen. Ziermandeln, Braut- und Prachtspieren tragen ihre Blüten jeweils an den dünnen, jüngsten Zweigen. Diese kann man jetzt allesamt einkürzen und so einen Neuaustrieb mit reichem Knospenansatz fördern. Alle anderen Frühlingszierden wie Forsythien, Blutjohannisbeeren, Ranunkelsträucher oder Scheinquitten blühen überwiegend am zwei- oder dreijährigen Holz. Sie werden daher nur ausgelichtet, sprich jeweils die ältesten Äste bodennah entfernt.

Tomaten ohne Gießstress

Tomaten sind berühmt-berüchtigt für ihren hohen Wasserbedarf. Dennoch muss das Gießen nicht in Stress ausarten, wenn man seine Zöglinge nur von Anfang an „erzieht“. Zunächst einmal wird tief gepflanzt. So bilden sich am etwa handbreiten Stängelbereich, der unter die Erde kommt, zusätzliche, saugstarke Wurzeln. Nach dem Pflanzen genügt ein kräftiger Guss. Erst wenn die Setzlinge sichtlich welken, sollte man erneut gießen. Tomaten, die von klein auf üppig gewässert werden, wurzeln weniger tief und werden somit schneller durstig. Ein eingesenkter Blumentopf als Gießhilfe und Grasmulch als Verdunstungsschutz vervollständigen das „Wassersparprogramm“.

Jetzt Kräuter ernten!

Kurz vor oder zu Beginn ihrer Blütezeit Mitte bis Ende Mai haben die meisten Würzkräuter das beste Aroma. Greifen Sie also zur Schere und ernten Sie jetzt zügig das frische Grün von Thymian, Majoran, Salbei, Melisse, Bohnenkraut und Minze. Idealerweise schneidet man die Kräuter zur Mittagszeit, wenn der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist. Für eine aromaschonende Trocknung werden die ganzen Triebe gebündelt und im luftigen Schatten aufgehängt oder die einzelnen Blättchen abgezupft und flach auf einem Gitterrost ausgelegt.